5 Fehler, die jeder bei KILLDOKU macht – und wie Sie sie vermeiden
Jeder, der Logikrätsel löst, kennt das Gefühl: Am Ende passt etwas nicht, und man weiß nicht, wo der Fehler steckt. Bei KILLDOKU gibt es fünf Klassiker, die fast jeder einmal macht.
1. Einen Hinweis zu weit auslegen
„Paul stand neben dem Tisch" heißt nicht automatisch „Paul stand rechts vom Tisch". Neben kann links, rechts, oben oder unten bedeuten – je nachdem, wie die Anleitung es definiert. Lesen Sie jeden Hinweis wörtlich und nicht großzügiger, als er gemeint ist.
2. „Nicht" überlesen
Ein kleines Wort mit großer Wirkung. „Die Gärtnerin war nicht im Gewächshaus" wird beim schnellen Lesen gern zur gegenteiligen Aussage. Unterstreichen Sie Verneinungen, wenn Sie dazu neigen.
3. Zu früh eintragen
Das Gefühl „Das muss so sein" ist der gefährlichste Ratgeber. Tragen Sie nur ein, was zwingend folgt. Für alles andere gibt es kleine Notizen.
4. Zeile oder Spalte vergessen
Nach einem Eintrag nur die Zeile zu streichen und die Spalte zu vergessen, ist der häufigste mechanische Fehler. Gewöhnen Sie sich eine feste Reihenfolge an: eintragen, Zeile streichen, Spalte streichen, Raum prüfen.
5. Den Täter vor dem Raster bestimmen
Wer früh einen Verdacht hat, liest Hinweise unbewusst so, dass sie zum Verdacht passen. Psychologen nennen das Bestätigungsfehler. Er ist im Alltag genauso verbreitet wie im Rätsel – Markus Weber beschreibt in Ab heute gehe ich vom Besten aus, wie er auch unsere Sorgen verstärkt.
Was tun, wenn ein Fehler passiert ist?
Radieren Sie bis zum letzten sicheren Punkt zurück, nicht nur den letzten Eintrag. Ein Fehler zieht meist mehrere falsche Folgerungen nach sich. Wenn Sie gar nicht weiterkommen, vergleichen Sie einen einzelnen Eintrag mit der Lösung im Anhang, statt die ganze Lösung anzusehen.
Mehr Tipps für den Einstieg finden Sie in unseren 7 Tipps für Anfänger. Und üben können Sie am besten mit KILLDOKU Band 1.
