Bücher über positives Denken: Worauf es bei der Auswahl ankommt
Wer in der Buchhandlung nach Büchern über positives Denken sucht, steht vor einem Regal voller Versprechen. „In 30 Tagen glücklich", „Die Macht deiner Gedanken", „Nie mehr Sorgen". Wie findet man darin ein Buch, das wirklich hilft?
Woran man gute Bücher erkennt
- Sie versprechen nichts Unrealistisches. Kein Buch macht dich in 30 Tagen zu einem anderen Menschen.
- Sie erklären statt zu befehlen. Ein gutes Buch zeigt, warum wir so denken, bevor es sagt, was wir anders machen sollen.
- Sie nehmen negative Gefühle ernst. Sie verlangen nicht, Probleme wegzulächeln – siehe Das Glas halb voll – ein Mythos?.
- Sie beziehen sich auf seriöse Erkenntnisse, ohne in Fachsprache abzudriften.
Die drei großen Typen
Der Klassiker: Bücher, die seit Jahrzehnten gelesen werden und eine Haltung vermitteln. Oft inspirierend, manchmal etwas angestaubt.
Das Sachbuch: Bücher von Psychologinnen und Psychologen, die Forschung verständlich aufbereiten. Fundiert, manchmal trocken.
Das erzählende Buch: Bücher, die mit Geschichten arbeiten. Sie berühren, bleiben im Gedächtnis und vermitteln Erkenntnisse nebenbei.
Warum Geschichten so gut wirken
Menschen lernen seit jeher durch Geschichten. Eine Erkenntnis, die in einer Geschichte steckt, behalten wir länger als eine Liste von Tipps. Mehr dazu in Warum Geschichten unser Denken verändern.
Unsere Empfehlung
Ab heute gehe ich vom Besten aus von Markus Weber verbindet den dritten mit dem zweiten Typ: Jedes Kapitel erzählt eine Geschichte und erklärt danach die Psychologie dahinter. Für Leser, die gelassener werden wollen, gibt es außerdem Das hat nichts mit dir zu tun.
