Gehirnjogging im Alltag: Was Rätsel leisten können – und was nicht
„Rätseln hält jung im Kopf." Dieser Satz begegnet einem überall. Doch was ist dran? Ein ehrlicher Blick.
Was die Forschung sagt
Die Forschung zu „Gehirntraining" ist differenzierter, als es die Werbung vermuten lässt. Wer ein bestimmtes Rätsel übt, wird vor allem in diesem Rätsel besser. Ob sich das auf andere geistige Fähigkeiten überträgt, ist wissenschaftlich umstritten. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass ein insgesamt geistig aktiver Lebensstil – mit Lesen, Lernen, sozialen Kontakten und Bewegung – zu den Faktoren gehört, die mit einem gesunden Altern in Verbindung stehen.
Was Rätsel realistisch leisten
- Sie trainieren Konzentration und Ausdauer.
- Sie schaffen ungestörte Zeit für den Kopf.
- Sie geben Erfolgserlebnisse.
- Sie können entspannen und vom Grübeln ablenken.
- Sie machen Spaß – und das ist Grund genug.
Was sie nicht leisten
Kein Rätselbuch ist ein Medikament oder eine Garantie gegen das Vergessen. Wer sich Sorgen um sein Gedächtnis macht, sollte mit seiner Ärztin oder seinem Arzt sprechen.
Abwechslung ist wichtig
Wer geistig aktiv bleiben will, sollte nicht nur eine Rätselart lösen. Neue Formate fordern den Kopf anders. Ein Sudoku-Profi, der zum ersten Mal KILLDOKU probiert, muss neue Denkwege anlegen. Welche Arten es gibt, steht in Welche Rätselart passt zu mir?.
Rätseln als Gewohnheit
Am meisten bringt Rätseln, wenn es zur festen Gewohnheit wird – zum Beispiel als ruhiger Abendabschluss. Ideen dazu in Lesen und Rätseln als Abendroutine.
Unsere Rätselbücher
Rätselbücher für jedes Niveau finden Sie im Bereich Rätsel & Denksport.
