KILLDOKU für Fortgeschrittene: Strategien für die schweren Fälle
Irgendwann reicht einfaches Ausschließen nicht mehr. Die schweren Fälle in KILLDOKU sind so gebaut, dass Sie mehrere Bedingungen gleichzeitig betrachten müssen. Diese Strategien helfen Ihnen weiter.
Raumlogik: Die Größe zählt
Ein Raum mit drei Feldern, die in derselben Zeile liegen, kann höchstens eine Person aufnehmen – denn pro Zeile steht nur eine. Solche Überlegungen schränken die Belegung von Räumen stark ein und sind in schweren Fällen oft der Schlüssel.
Paare und Gruppen erkennen
Wenn zwei Personen nur in denselben zwei Spalten stehen können, gehören diese Spalten den beiden. Das gilt auch für drei Personen in drei Spalten. Diese Gruppen zu erkennen, bringt in festgefahrenen Fällen oft den Durchbruch.
Die Täterbedingung rückwärts nutzen
In schweren Fällen kann die Bedingung „genau eine Person ist mit dem Opfer allein" selbst ein Werkzeug sein. Wenn in einer bestimmten Konstellation niemand oder zwei Personen beim Opfer wären, ist diese Konstellation ausgeschlossen. So wird das Ziel zur Hilfe.
Fallunterscheidung – aber sauber
Manchmal hilft es, eine Annahme durchzuspielen: „Wenn der Arzt im Labor steht, dann …" Führt die Annahme zu einem Widerspruch, ist sie falsch. Wichtig: Markieren Sie Annahmen deutlich und brechen Sie ab, sobald ein Widerspruch auftaucht. KILLDOKU-Fälle sind immer ohne Raten lösbar; Fallunterscheidung ist ein logisches Werkzeug, kein Glücksspiel.
Hinweise kombinieren
„Anna stand links von Ben" und „Ben stand in der letzten Spalte nicht" ergeben zusammen mehr als einzeln. Lesen Sie Hinweise paarweise und fragen Sie: Was folgt, wenn beide gelten?
Wo Sie das üben können
Die letzten Fälle von Band 1 und weite Teile von Band 2 – Zimmer mit Aussicht verlangen genau diese Techniken. Band 2 bringt mit Hotelfluren, Klinikstationen und Casinotischen neue Raumformen mit, die Ihre Raumlogik herausfordern.
Wenn Sie Ihre Fortschritte messen wollen: Das Punkte- und Rangsystem zeigt, ob Sie schon bereit für die Mordkommission sind.
