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PSYCHOLOGIE · ESSAY

Wie höre ich auf, mir ständig Sorgen zu machen?

Markus Weber · 2 Min. Lesezeit

Sorgen gehören zum Leben. Wer sich nie sorgt, plant nicht voraus. Doch für viele Menschen sind Sorgen zum Dauerbegleiter geworden: beim Einschlafen, beim Aufwachen, in jeder ruhigen Minute.

Warum wir uns sorgen

Sorgen sind ein Versuch, die Zukunft vorwegzunehmen. Unser Kopf glaubt: Wenn ich mir jetzt alles Schlimme ausmale, bin ich vorbereitet. Das Problem: Die meisten Sorgen treten nie ein, und für die wenigen, die eintreten, hilft das Sorgen selten.

Produktive und unproduktive Sorgen

Eine nützliche Unterscheidung: Kann ich etwas tun?

  • Ja: Dann ist es ein Problem, kein Grund zur Sorge. Plane den nächsten Schritt und tu ihn.
  • Nein: Dann bringt das Sorgen nichts außer Erschöpfung. Hier hilft es, die Sorge bewusst beiseitezulegen.

Fünf Schritte

  1. Aufschreiben. Was genau befürchtest du?
  2. Unterscheiden. Handeln oder loslassen?
  3. Begrenzen. Gib dir eine feste Sorgenzeit am Tag.
  4. Prüfen. Was ist bei ähnlichen Sorgen in der Vergangenheit tatsächlich passiert?
  5. Ablenken. Beschäftige Kopf und Hände mit etwas, das Aufmerksamkeit bindet.

Die „Was wäre wenn"-Falle

Viele Sorgen beginnen mit „Was wäre, wenn …". Diese Frage hat kein Ende, denn auf jede Antwort folgt die nächste. Wie man diese Spirale unterbricht, steht in Was-wäre-wenn-Gedanken.

Wenn Sorgen zu viel werden

Wenn Sorgen dich über Monate fast täglich begleiten, schwer zu kontrollieren sind und mit Schlafproblemen oder Anspannung einhergehen, sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt. Es gibt gute Hilfe.

Das Buch dazu

Ab heute gehe ich vom Besten aus ist für alle geschrieben, die sich zu oft Sorgen machen. Markus Weber erzählt von Menschen, die gelernt haben, ihre Sorgen kleiner werden zu lassen – und zeigt, wie das gelingt.

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