Was-wäre-wenn-Gedanken: Wie du die endlose Frage beantwortest
Was wäre, wenn ich krank werde? Was wäre, wenn das Flugzeug abstürzt? Was wäre, wenn er mich verlässt? Die Frage „Was wäre, wenn …?" ist kurz, aber sie öffnet eine Tür, hinter der unendlich viele Räume liegen.
Warum die Frage so mächtig ist
Sie hat keine natürliche Grenze. Auf jede Antwort folgt das nächste „Was wäre, wenn …". Und weil unser Gehirn Lücken bevorzugt mit Bedrohungen füllt, endet die Kette fast immer bei einer Katastrophe. Mehr dazu in Katastrophendenken stoppen.
Die Frage umdrehen
Ein einfacher Trick: Stell die Frage in die andere Richtung. „Was wäre, wenn es gut geht?" Das klingt banal, aber unser Kopf ist diese Richtung so wenig gewohnt, dass sie oft überraschend befreiend wirkt.
Die Frage beantworten
Statt die Frage endlos weiterzudrehen, kannst du sie einmal wirklich beantworten: „Wenn das passiert, würde ich …" Wer einen Plan hat, braucht die Frage nicht mehr ständig zu stellen.
Die Frage konkretisieren
„Was wäre, wenn ich meinen Job verliere?" ist riesig. „Was kann ich diese Woche tun, um meine Position zu stärken?" ist handhabbar. Aus einer Sorgenfrage wird eine Handlungsfrage.
Wenn die Frage über andere geht
„Was wäre, wenn sie mich nicht mag?" – solche Fragen drehen sich um Dinge, die wir kaum kontrollieren können. Hilfreich ist oft die Erkenntnis, dass das Verhalten anderer viel mit ihnen selbst zu tun hat. Genau das ist das Thema von Das hat nichts mit dir zu tun.
Das Buch dazu
In Ab heute gehe ich vom Besten aus erzählt Markus Weber von Menschen, die in der Was-wäre-wenn-Falle festsaßen – und wie sie herausgefunden haben.
