Gelassener werden: Was Gelassenheit wirklich bedeutet und wie sie wächst
Manche Menschen wirken wie Felsen in der Brandung. Was andere aus der Fassung bringt, nehmen sie mit einem Schulterzucken. Sind sie einfach so geboren? Nicht unbedingt. Gelassenheit kann wachsen.
Was Gelassenheit nicht ist
Gelassen sein heißt nicht, dass einem alles egal ist. Gleichgültige Menschen fühlen wenig. Gelassene Menschen fühlen genauso viel – sie lassen sich nur nicht davon wegreißen.
Was Gelassenheit ist
Ein bekanntes Gebet, das oft Reinhold Niebuhr zugeschrieben wird, bringt es auf den Punkt: die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die man nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die man ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Drei Quellen der Gelassenheit
1. Unterscheiden, was in deiner Hand liegt. Das Verhalten anderer liegt nicht in deiner Hand. Deine Reaktion darauf schon.
2. Nicht alles auf dich beziehen. Vieles, was dich aufregt, hat mit dir wenig zu tun. Mehr dazu in Nicht alles persönlich nehmen lernen.
3. Abstand gewinnen. Wird das in einer Woche noch wichtig sein? In einem Jahr? Diese Frage relativiert vieles.
Kleine Übungen
- Vor einer Reaktion einmal tief ausatmen.
- Eine Nachricht, die dich aufregt, erst nach einer Stunde beantworten.
- Abends notieren, worüber du dich aufgeregt hast – und ob es das wert war.
Mehr Übungen: Innere Gelassenheit üben.
Das Buch dazu
Der Untertitel von Markus Webers zweitem Buch lautet: Warum wir so vieles persönlich nehmen und wie du gelassener wirst. Das hat nichts mit dir zu tun ist ein Buch über genau diesen Weg.
