Innere Gelassenheit üben: 7 kleine Übungen für den Alltag
Gelassenheit ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann behält. Sie ist eher wie ein Muskel: Je öfter man ihn nutzt, desto stärker wird er. Hier sind sieben Übungen, die in jeden Alltag passen.
1. Die Ausatem-Pause
Bevor du reagierst, atme einmal lang aus. Länger als ein. Das signalisiert dem Körper Entwarnung und verschafft dir eine Sekunde Abstand.
2. Die Zehn-Jahres-Frage
Wird das in zehn Jahren noch wichtig sein? In einem Jahr? In einer Woche? Vieles schrumpft bei dieser Frage auf seine wahre Größe.
3. Die drei Erklärungen
Wenn dich jemand ärgert, finde drei Erklärungen für sein Verhalten, die nichts mit dir zu tun haben. Mehr in Vier Fragen, bevor du etwas persönlich nimmst.
4. Die Stunde Verzögerung
Eine Nachricht regt dich auf? Antworte frühestens nach einer Stunde. Die meisten Antworten werden dadurch besser.
5. Das Gefühl benennen
„Ich bin gerade gekränkt." Gefühle zu benennen, kann ihre Intensität dämpfen. Psychologen sprechen von „Affect Labeling".
6. Die Konzentrationspause
Eine Tätigkeit, die volle Aufmerksamkeit verlangt, unterbricht kreisende Gedanken – ein Rätsel, ein Instrument, ein Puzzle. Viele unserer Leser lösen dafür einen KILLDOKU-Fall.
7. Der Abendrückblick
Notiere abends, worüber du dich aufgeregt hast. Lies die Liste nach einer Woche. Viele Einträge werden dich schmunzeln lassen.
Geduld mit dir
Gelassenheit wächst langsam. An manchen Tagen klappt es gut, an anderen gar nicht. Das ist normal – mehr in Gelassener werden.
Das Buch dazu
Weitere Werkzeuge, verpackt in Geschichten, findest du in Das hat nichts mit dir zu tun.
